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Hallo zusammen,

ich hatte gestern den ersten, schon angegammelten Server mit Ubuntu 10.04 auf Ubuntu 12.04 umgestellt, und hätte das eventuell auch mit dem LX Server vor. Nun habe ich auf dem LX Server eine ältere 2.6 Version drauf.

Nachdem ich gesehen habe, daß Ubuntu dann tatsächlich TONNEN von Paketen aktualisiert, hätte ich gerne gewusst, ob es ungefährlich ist, das Linux upgrade zu machen oder ob es passieren kann, daß LX nicht mehr rennt. Ich hätte mir gerne die komplette Neuinstallation des Servers und auch von LX gespart, aber wenn es gar nicht anders geht, dann beisse ich in den sauren Apfel. Was nicht passieren darf ist, daß ich diese Aktualsierung mache und hinterher LX nicht mehr läuft. Ich denke da so an haufenweise PERL-Pakete, Perl selbst, Postgresql und anderes wie openoffice, ghostscript etc. Nein, ich kann im Augenblick noch nicht auf Kivitendo aktualisieren; das wäre höchstens mal möglich, bei einem Jahreswechsel, vorher käme das nicht in Frage.

Wie sind bei Euch die Erfahrungswerte?

Viele Grüße und vielen Dank
i_b

Gefragt von (250 Punkte)

Nein, ist natürlich nicht ungefährlich. Mach ein Backup des Systems und probiers. Aber Backups machst du ja sowieso, oder? :)

Oder laß es bis Jahresende bleiben und bereite bis dahin schön in Ruhe den Umstieg auf Kivitendo vor.

Grüße Raimo

3 Antworten

+1 Punkt

Ich schließe mich Raimo an: Weshalb das BS aktualisieren und die darauf gefahrene Software nicht? Wenn schon richtig. Da Lx-Office/kivitendo auf Pakete des Systems zugreift, würde ich erst mal davon ausgehen, dass es nach dem Update nicht ohne weiteres funktioniert. Kann zwar auch anders laufen, aber allein die Aussicht auf „klappt nicht“ sollte imo reichen, die Finger mit was anderem zu beschäftigen. Bei einer 2.6 dürfte sich die Unterstützung aus dem Forum bei Problemen ebenfalls in sehr engen Grenzen halten. Ein weiterer Grund „dagegen“.

Beantwortet von (-9,102 Punkte)
+1 Punkt

Was nicht passieren darf ist, daß ich diese Aktualsierung mache und hinterher LX nicht mehr läuft.

Das lasst sich via Forum nicht garantieren, zumal es sehr darauf ankommt, einen Blick dafuer zu haben, wenn Dein Ubuntuupdate gegen den Baum zu fahren droht (und sich dann zu helfen wissen, statt alles schlimmer zu machen) und das ist viel Erfahrung. Wenn Du wirklich sicher sein willst, installiere einen zweiten Server und fasse den alten nicht an, bis der Neue sauber lauft.

Nur der vollstaendigkeit halber:
Alternativ kann man sein Betriebssystem auf LVM installieren und vor dem Update des BS einen Snapshot erstellen
aber das hast Du wahrscheinlich aktuell nicht und auch hier ist auch schon etwas Admin erfahrung gefragt.

Wie sind bei Euch die Erfahrungswerte?

das laesst sich leichter Beantworten.

  • mit einem Update von 10.04 nach 12.04 hast Du schon mal den richtigen Ansatz weil Du von LTS nach LTS gehst, alles andere kann kritisch sein. Schau aber mal was ich zu Postgres unten schreibe bevor Du loslegst.
  • Zerlege Deine Aufgaben in kleine ueberschaubare Schritte. Ich halte es fuer klug erst mal nur das BS upzudaten und LXO nicht anzufassen.

Ich denke da so an haufenweise PERL-Pakete, Perl selbst, Postgresql und anderes wie openoffice, ghostscript etc. Nein, ich kann im Augenblick noch nicht auf Kivitendo aktualisieren; das wäre höchstens mal möglich, bei einem Jahreswechsel, vorher käme das nicht in Frage.

Die Wahrscheinlichkeit das lxo nicht geht danach ist gering, Du musst aber Aufpassen das Du mit dem Postgresupdate klar kommst. Ich habe Dazu einiges geschrieben lies das genau durch bevor Du Das Sustem hochziehst

https://forum.kivitendo.de/1114/postgresql-update#voting_1115
Du kannst auch mit dem 12.04 und dem Postgres aus 10.04 erst mal weiter machen und die Clustermigration auf den Jahreswechsel verschieben, ich wuerde es allerdings gleich machen, wenn Du einen Dump hast und dich an die Anleitung aus dem Link haellst bist Du denke ich gut beraten, aber wenn Du nur das Metapaket Postgres installiert hast bekommst Du wahrscheinlich Stress.

Ich habe bei Debian (gilt auch fuer Ubuntu) die besten Erfahrungen mit:
alle Sicherheitsupdates einspielen aptitude update && aptitude full-upgrade
die Quellen auf die neue Version anpassen aptitude update
das Paketsystem updaten aptitude update && aptitude instlall dpkg apt aptitude das zieht einiges an Abhaengigkeiten nach, soll aber auch so sein.
den Rest nachziehen aptitude full-upgrade (Dist-upgrade verwende ich nicht, bin schon damit auf die Nase gefallen)

Die Wahrscheinlichkeit das lxo nicht mehr geht ist gering, wenn Du lxo nach kivi updatestes bevor Du das Ubuntu hochziehst, waere das unguenstig.

Zum Update des Kivitendo rate ich Dir eine zweite lxo Installation auf dem gleichen Server einzurichten, die alte liegt zum beispiel unter http://localhost/lxo/ dann packst copierst Du alles aus dem lxo www-root in ein anderes verzeichis und ergaenst die Apache Config so, dass Du die Kopie unter http://localhost/kivitendo/ erreichst. Wenn Die Lauft
Datenbank sichern, auch die auth-db, denn da gibt es auch einiges an Anpassungen
lxo-kopie nach kivitendo updaten
https://demo.kivitendo.de/doc/UPGRADE gut durchlesen beginnend bei lxo 2.6
Wenn das klappt, kannst Du nach einiger Zeit erfolgreichen kivi-benutzen das alte www-root loeschen und die Apche-config dazu raus nehmen
* Wenn das nicht klappt, db-dumps einspielen (beide) und Du hast noch die alte Installation

Grundsaetzlich wuerde ich mir fuer die Zukunft ueberlegen, Updates nicht auf die lange Bank zu schieben, denn je Groesser die Spruenge um so Grosser der Stress.

Viel Erfolg

Beantwortet von (17.9k Punkte)
Bearbeitet von

Nun, ich möchte zunächst nur das Ubuntu aktualisieren, und ich bin mir sicher, daß da eine neue PERL Version mitkommt, Postgresql sowieso; das müsste ich ausschliessen vom Upgrade. Wie sieht es denn mit den ganzen anderen Paketen aus, wie z. B. denen von CPAN? Werden die automatisch aktualisiert?

Ein Upgrade auf kivitendo dürfte schwierig werden, da in meinem System ziemlich viele Anpassungen drin sind...

Der Server ist ein Rootserver im Rechenzentrum, von daher keine virtuelle Maschine.

Wenn das tatsächlich problematisch wird, bleibt mir nur, einen clone auf einem anderen Server zu installieren und dann das Upgrade zu machen. Wenn es klappt, ist gut, wenn nicht, dann entweder neu installieren, das lx oder aber den Clone weiterbetreiben...

Hmmm.
Auf alle Fälle herzlichen Dank für die ausführliche Antwort(en) :-)

Nun, ich möchte zunächst nur das Ubuntu aktualisieren, und ich bin mir sicher, daß da eine neue PERL Version mitkommt, Postgresql sowieso; das müsste ich ausschliessen vom Upgrade. Wie sieht es denn mit den ganzen anderen Paketen aus, wie z. B. denen von CPAN? Werden die automatisch aktualisiert?

Lies noch mal meine Antwort.
per CPAN installiertes wird nicht geupdatet, per dpkg installierts schon. Abhaengigkeiten Fordern meist mindestversionen, Du solltest da keinen Aerger bekommen

Ein Upgrade auf kivitendo dürfte schwierig werden, da in meinem System ziemlich viele Anpassungen drin sind...

Auch dazu habe ich was geschrieben.

Wenn das tatsächlich problematisch wird, bleibt mir nur, einen clone auf einem anderen Server zu installieren und dann das Upgrade zu machen. Wenn es klappt, ist gut, wenn nicht, dann entweder neu installieren, das lx oder aber den Clone weiterbetreiben...

ist wie gesagt immer das Beste

0 Punkte

Nun, erstaunlich genug, daß ich den 6 Jahre alten Beitrag wieder hochziehe :-)

Musste nun meine alte lx Instalaltion umziehen, und hatte vorher versucht, noch aus dem alten Ubuntu 10 ein Ubuntu 12 zu machen, das wollte aber nicht gelingen.

Stattdessen habe ich es dann hinbekommen, nach tagelangem trial & error das ding zumindest mal unter einer neuen Ubuntu 12 installation wieder zum Laufen zu bekommen (hurra).

Allerdings stehe ich nun vor einem ganz anderen Problem:

Ich habe eine angepasste LX 2.6.0 Version und eine angepasste 2.6.1 LX Version, die aber Anpassungen hat, welche die 2.6.0 nicht hat und umgekehrt.

Nun stellt sich die Frage, wie sinnvoll ist ein Upgrade auf Kivitendo? Ich müsste also eins machen, daß ich die neueste Version installiere, mit Demodaten, und dann jede einzelne Funktion, an die ich mich erinnere, die in der 2.6.0 und der 2.6.1 eingebaut wurde, prüfen, ob die in Kivitendo mittlerweile Einzug gefunden hat.

Die Liste abarbeiten und dann herausfinden, ob es jemanden gibt, der die noch fehlenden Funktionen nachrüstet, für einen bezahlbaren Betrag (die Entwicklungen für den jeweiligen Stand sind ja erledigt, waren seinerzeit auch alles andere als billig), um dann kivitendo in der neuen Version nutzen zu können.

Wobei sich als weitere Frage die Updatefähigkeit stellt, wenn ich Funktionen habe, die in der Standardversion nicht drin sind. In der alten Zeit war es so, daß bei einem Upgrade meist 1 Tag DL dazu kam, um das Upgrade nutzen zu können, damiit die Erwetierungen weiter funktionieren.

Meine Fragen dazu:

  • Wie wäre eine sinnvolle Vorgehensweise?
  • Kann ich meine Vorlagen behalten? Ich habe Latex Vorlagen, die ich gerne behalten möchte, denn die funzen so wie sie sollen.
  • Wie wird mittlerweile mit den Erweiterungen umgegangen?
  • Werden diese in den Standardstrang übernommen, so daß es keine Updateprobleme mehr gibt?
  • Welche Vorteile habe ich als User, wenn ich mir den ganzen Aufwand gebe? Abgesehen davon, daß ich ein neuen OS Unterbau habe? LX läuft nun schon seit bald 15 Jahren ohne Mucken, kleinere Schluckäufe ausgenommen, die ich beheben konnte... Oder anders herum gefragt, was sind die aktuellen USP's, weswegen ich nicht darum herumkomme?

VIele Grüße und vielen Dank im Voraus für eine Info.

i_b

Beantwortet von (250 Punkte)

Hallo

Wieviel und was für indiviuelle Änderungen hast Du?
Wie stark greifen die in den Kern ein oder sind die gut abgekapselt?
Sind Deine Installationen als git-branch vorhanden?

Benutzt Du das CRM?(Hier kann ich nicht weiterhelfen.)

Deine Latexvorlagen kannst Du auf jedenfall behalten.

Ansonsten würde ich erstmal eine blanke kivitendoinstallation machen und Deine Daten einspielen. Vielleicht reicht Das ja und Du brauchst Deine Änderungen nicht. Ein direktes Update von 2.6 auf 3.5 sollte gehen vielleicht solltest Du aber trotzdem Zwischenschritte machen. Es hat sich sehr viel im Unterbau geändert. Aber nicht nur hier.

Ob Erweiterungen in Standard fließen kommt drauf an. Vielleeicht sind Deine Features schon drinne. Du kannst ja mal in den zusätzlichen ca 2600 Zeilen seit 2.6 des Changelogs schauen was sich da bewegt hat und die meisten neuen Features sind Kundenerweiterungen (Bankdatenimport und Abgleich, schnelle Eingabenmaske, CSV-Import, DMS, Shopschnittselle) um nur einige zu nennen.

Auf jedenfall lohnt es sich auch neben dem changelog auch die UGRADE Datei durchzulesen. Und schau Dir aufjedenfall auch die Demo an. Bei der Bedienung hat sich auch einiges geändert. Im Moment wird gerade an einem neuem Design gearbeitet.

Was spricht für ein UPDATE:
Bei einem Serverupdate bekommst Du vorraussichtlich Probleme mit den Perlmodulen bzw. Version. Jenachdem wieweit Du kivitendo benutzt (Buchführung, Lager, ....) hat sich hier vieles sehr verbessert.
Weiter sprechen dafür etliche Bugfixes, Stabilität und bessere Performance unter FastCGI

Wenn Du aber eher ein Updatemuffel bist solltest Du bei Deinem System bleiben.

Grüße Werner
(kivitendodienstleister)

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